Qualität in der Kita? Auf die Haltung kommt es an!

Qualität ist derzeit das große Schlagwort, wenn es um die frühkindliche Bildung und die Arbeit in Kindertagesstätten geht. Die Qualität soll durch Aus- und Fortbildung gesteigert, durch ein Bundesqualitätsgesetz verankert und durch mehr finanzielle und zeitliche Ressourcen in der Praxis ermöglicht werden. Doch was genau ist Qualität in der frühkindlichen Bildung?

Qualität kann sich über viele Dimensionen erstrecken – Qualität kann sich in der Ausstattung und dem Raumkonzept, den Öffnungszeiten, dem Personalschlüssel und der Ausbildung, den Angeboten oder auch der Entwicklungsdokumentation wiederspiegeln.

Viele dieser Faktoren werden von außen gesteuert oder durch bspw. den Träger festgelegt. Eine Erzieherin wird kaum von heute auf morgen einfach die Öffnungszeiten der Kita verändern oder die ganze Einrichtung umbauen können. Wobei man hier auch den eigenen Antrieb nicht unterschätzen sollte. Impulse, die nachvollziehbar und vehement an der richtigen Stelle angebracht werden, können auch bei vermeintlich festgeschriebenen Vorgaben ein Umdenken loslösen.

In jedem Fall hat hingegen jede einzelne Kraft auf die Qualität der pädagogischen Arbeit Einfluss. Oder vielmehr: Sie bestimmt die Qualität der pädagogischen Arbeit. Denn zunächst kommt es hier auf die individuelle Haltung der Erzieherin an. Egal, wie die gesetzlichen Vorgaben oder die des Trägers aussehen. Die Haltung jeder einzelnen Person bestimmt, wie sie Situationen annimmt und Herausforderungen gegenübertritt.

Wenn es mein Anspruch als Pädagoge ist, die Kinder bestmöglich in ihrer Entwicklung zu begleiten, dann suche ich nach Wegen, wie ich diesem Vorhaben am besten gerecht werde. Resigniere ich von vornherein, werde ich kaum gute Arbeit leisten können. Wenn ich aber gute Arbeit leisten will, wenn ich den Kindern gute Entwicklungschancen bieten möchte, dann werde ich auch einen Weg finden.

Sehe ich Hindernisse, Hürden und schlechte Rahmenbedingen – darf die Aussage nicht sein: „Ich würde ja gerne, aber ich kann nicht!“ Die Einstellung muss sein: „Ich kann nicht so, wie ich gerne würde, deshalb suche ich eine andere Lösung!“ Denn am Ende kommt es immer darauf an, was man selbst daraus macht.

Jetzt seid ihr dran. Schafft ihr es, Qualität in euere Kitas zu bringen? Wenn ja, was macht ihr? Und wie macht ihr es?

Und wenn nicht, was sind die Hindernisse?

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