Beobachtungsdokumentation – Einfach nur lästig? Oder einfach nur sinnvoll?

„Wie sollen wir das auch noch machen? Da bleibt doch gar keine Zeit mehr für das Kind!“

Die Beobachtungsdokumentation stellt für viele Einrichtungen eine große Herausforderung dar. Das ist auch verständlich, schließlich sind kontinuierliche Beobachtungen und deren Dokumentation recht aufwändig und schwer in den Kita-Alltag zu integrieren. Und oftmals schränken einen die Rahmenbedingungen so sehr ein, dass an irgendeiner Stelle die Zeit immer zu knapp wird. Und am Ende geht es auf die Kosten der Kinder, weil man keine Zeit mehr für sie hat.

Aber ist das wirklich so? Geht eine Beobachtungsdokumentation auf die Kosten der Kinder? Oder macht man diese nicht gerade vielmehr für die Kinder?

Indem ich die Kinder beobachte, zeige ich ihnen meine Wertschätzung. Ich lasse die Kinder wissen: Ich sehe dich, ich nehme dich wahr!

Warum also nicht einfach die Not zur Tugend machen? Man hat das Gefühl, bei der Beobachtungsdokumentation bleibt zu wenig Zeit für die Kinder? Dann bezieht man doch die Kinder am besten direkt mit ein!

Das geht natürlich nicht bei jeder Art von Dokumentation. Aber beispielsweise beim Erstellen von Portfolios kann man die Kinder wunderbar teilhaben lassen. Gemeinsam kann man Fotos auswählen und sich einen Text dazu überlegen. Klar, dauert das länger, als wenn ich das schnell alleine mache. Aber es geht ja auch nicht darum, jeden Tag einen neuen Eintrag für jedes Kind zu machen. Es geht darum, dass sich das Kind mit seiner Entwicklung auseinandersetzt. In diesem Sinne verliert man also keine Zeit für das Kind bei der Dokumentation, sondern schenkt dem Kind ganz gezielt seine Zeit.

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