Vom Papier zum Tablet in der Kita

Dieser Blogbeitrag ist entnommen aus der Zeitschrift kompakt – Magazin 2018 Ausgabe 01 „Vom Papier zum Tablet“.

Die Autoren des Artikels „Vom Papier zum Tablet – Die zeitgemäße & verantwortungsbewusste Etablierung moderner Technik in der Caritas Kindertagesstätte Sonnenblume“ Karina Moldon und Julian Mihm beschreiben, wie sie in ihrer Kindertageseinrichtung neue Technologien einsetzten und und welche Vorteile diese mit sich bringen.

In der Caritas Kindertagesstätte Sonnenblume in Burscheid werden bei einer Öffnungszeit von 50 Stunden in der Woche 100 Kinder in fünf Gruppen betreut. Das 25-köpfige Team bietet den Kindern viele Angebote und Projekte. Um hier den Überblick zu behalten, hatte die Kindertagesstätte verschiedenste Listen im Einsatz. Viele Listen – das heißt aber auch viel Zeit, die für das Ausfüllen und Pflegen der Listen sowie für den Austausch benötigt wird.

Eine neue Idee musste her! Gemeinsam setzte sich das Team zusammen, um neue Wege zu beschreiten und digitale Lösungen einzusetzen, um sich die Arbeit zu vereinfachen und Kommunikationswege zu verbessern.

 

Hier können Sie den kompletten Artikel Vom Papier zum Tablet – Die zeitgemäße & verantwortungsbewusste Etablierung moderner Technik in der Caritas Kindertagesstätte Sonnenblume als PDF ansehen und downloaden (Seite 29-31).

 

Eine Zusammefassung des Artikels über die zeitgemäße und verantwortungsbewusste Etablierung moderner Technik in der Kita:

Moderne Techniken in der Kita – Kurzfassung in 7 Schritten:

 

Schritt 1: Anwesenheitsübersicht der Kinder

„Jede Stammgruppe trägt ihre anwesenden Kinder bis 09.10 Uhr in die App Stepfolio ein. Neben der Anwesenheit können noch weitere Anmerkungen, wie zum Beispiel Besonderheiten zur Abholsituation eingetragen werden, die von jedem Tablet aus abrufbar sind. Nachdem jede Gruppe einmalig mit wenigen Klicks die Anwesenheitsliste ausgefüllt hat, werden die Gesamtkinderzahlen für das Mittagessen automatisch ermittelt und differenziert für jeden Gruppenraum, in dem gegessen wird, bzw. für das Speisezimmer, aufgeführt.“

„Am Nachmittag wird in der App Stepfolio die Untergruppe z.B. „Nachmittag Hasen“ aufgerufen und es erscheint eine Liste mit den anwesenden Kindern, die nun nur noch mit einem Klick beim Abholen ausgetragen werden müssen. Auch alle Anmerkungen, die von den Kollegen am Vormittag eingetragen wurden, sind sofort sichtbar. Kleine Zettel, die durch die Einrichtungen wandern, auf denen Informationen zur Abholsituation oder ähnliches vermerkt waren, gehören nun der Vergangenheit an.“

 

Schritt 2: Protokolle in der Kita – keinen Termin mehr vergessen!

„Mittlerweile ist es bei uns so, dass keiner mehr Termine mitschreiben muss, weil sich für die Erstellung des Protokolls zwei Kollegen im Wechsel verantwortlich zeigen. Dieses wird während der Dienstbesprechung mit allen wichtigen Informationen an einem Tablet gefertigt und noch am selben Tag an alle Tablets weitergeleitet. Die von der Leitung vorbereitete Protokollvorlage enthält bereits alle wichtigen Termine und feststehende Fakten. Somit hat jede Gruppe das aktuelle Protokoll unmittelbar nach jeder Dienstbesprechung auf dem Tablet und kann jederzeit alles nachlesen und beispielsweise Termine nachtragen.“

 

Schritt 3: Planung – Dienstausfall – Vertretung

„Anstatt durch die Gruppen zu gehen und die handgeschriebenen Zettel zu verteilen, gibt es jetzt eine Word-Dokumentvorlage. Diese wird zu Beginn des Arbeitstages im Leitungsbüro ausgefüllt und vom PC aus an alle Tablets, mit dem tagesaktuellen Plan, weitergeleitet. Die „Dienstplananpassung“ ist nun schnell erledigt und kann jederzeit per E-Mail angepasst bzw. aktualisiert werden. Gleichfalls werden ankommende E-Mails, beispielsweise von Eltern, mit wichtigen Informationen an die Gruppentablets weitergeleitet.“

 

Schritt 4: Bildungsdoku 2.0

„Jede Gruppe verfügt über ein eigenes Tablet, die Grundlage unserer täglichen Arbeit ist hier die App Stepfolio. Diese ermöglicht uns, in einem Arbeitsgang Situationen im Foto festzuhalten, Anmerkungen zu verfassen, diese sofort via W-Lan-Drucker auszudrucken und unmittelbar mit den Kindern anzuschauen und abzuheften. Entwicklungsbögen, die zuvor händisch ausgefüllt wurden, befinden sich nun digitalisiert auf den Tablets. So findet zeitgemäße pädagogische Arbeit ganz nah am und mit dem Kind statt.“

 

Schritt 5: Datenschutz

„Im Laufe des letzten Jahres hat sich unsere „Digitalisierung“ schnell über die Grenzen unserer Einrichtung herumgesprochen. Zusätzlich zur Redaktion der KOMPAKT setzten sich mehrere Einrichtungen, auch unter anderer Trägerschaft, mit uns in Verbindung und wollten mehr über unseren spannenden Weg erfahren. Um hier die Privatsphäre und den Datenschutz der Kinder gewährleisten zu können, legten wir eine Musterbildungsdokumentation an.“

Hier können Sie sich die Muster-Portfolios der Kindertagesstätte Sonnenblume ansehen.

 

Schritt 6: Leidenschaft und Überzeugung

„Sicherlich haben auch wir uns während der Umgestaltung, Digitalisierung, Neuausrichtung und Evaluation immer wieder gefragt, warum wir uns auf diesen innovativen und doch oft anstrengenden Weg gemacht haben. Früher hat es doch auch irgendwie funktioniert. Durch einen regelmäßigen und wertschätzenden Austausch in unserem großen Team nehmen wir ständig Ideen, Unsicherheiten und Lösungsvorschläge jedes Einzelnen auf und versuchen so, die Balance zwischen Arbeitserleichterung und Neuausrichtung zu behalten.“

 

Schritt 7: Medienbildung in der Kita

„Für die Kinder der jetzigen Generation gehören digitale Medien selbstverständlich zum Leben dazu. Mehr noch, sie kennen es überhaupt nicht anders. Ein kreativer Umgang im Kita-Alltag mit Kindern und digitalen Medien muss erfolgreich gestaltet werden.“

 

Ich bedanke mich recht herzlich bei Frau Moldon und Herrn Mihm für diesen schönen Einblick in ihren Kita-Alltag.

Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte Frau Moldon und Herrn Mihm unter: anfragen@wirkaju.de

 
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