DSGVO in der Kita – Das Ende des Fotografierens oder ein Neuanfang der Entwicklungsdokumentation?

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entwicklungsprägende Momente der Kinder festhalten

Vor Kurzem ist mir ein altes Foto aus meiner Kindergartenzeit in die Hände gefallen: Ein Schnappschuss vom Sommerfest von mir als Anführer der Delfine. Ich erinnere mich heute noch gut zurück, wie stolz ich über diese Rolle war. Als Anführer hatte ich plötzlich Mut und war voller Selbstbewusstsein. Ein sehr prägender Moment für mich. Und heute sollen die Kinder auf solche wichtigen Erinnerungen verzichten müssen?

Seitdem es die neue Datenschutzgrundverordnung gibt, liest und hört man immer mehr davon, dass in den Kitas keine Fotos mehr angefertigt werden oder bestehende Fotos mit schwarzen Balken versehen werden.

 

Fotos als wertvolle Erinnerungen

Die Fotos aus der Kita-Zeit sind für mich eine schöne und wertvolle Erinnerung. Und jetzt? Seit Inkrafttreten der DSGVO liest und hört man immer mehr davon, dass in den Kitas nichts und niemand mehr fotografiert werden darf – sind damit alle Erinnerungen dahin?

Dürfen die Kinder von heute später einmal nicht mehr Fotos durchblättern und in Erinnerungen schwelgen? Was passiert dann? Werden all diese besonderen Momente einfach vergessen? Momente, die die Identität eines Kindes nachhaltig prägen?

Viele Fachkräfte sind gerade verunsichert, ob sie denn überhaupt noch fotografieren dürfen und wie sie sicherstellen, sich korrekt zu verhalten.

Hier möchte ich vor allem einmal die Fachkräfte beruhigen:

Es gibt kein generelles Fotografierverbot und tatsächlich hat sich eigentlich gar nicht so viel geändert. Das Recht des Kindes am eigenen Bild gab es schon vorher. Auch vor der DSGVO waren die Persönlichkeitsrechte des Kindes zu schützen.

Werden Fotos angefertigt, auf denen ein Kind zu sehen ist, muss davor immer eine Einwilligung der Erziehungsberechtigten, die im Interesse ihres Kindes entscheiden, vorliegen. Zu beachten ist dabei stets, dass der konkrete Zweck angegeben wird.

Durch die DSGVO wurde dies nur wieder präsenter. Also einmal von vorne: Was heißt das nun konkret?

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wer fotografiert alles? Und darf er das?

DSGVO und das Fotografieren in der Kita

Es lohnt sich, sich einmal zu überlegen, wer wann etwas oder jemanden im Kitaalltag fotografiert. Ich glaube da fällt den meisten auf Anhieb gleich so einiges ein: Fotos beim Ausflug, beim Sommerfest, Medienprojekte im Alltag. Fotos von Entwicklungsschritten für das Portfolio oder Lerngeschichten, Fotos für die Gruppentafel, an der Garderobe, dem Wochenplan, … Wichtig ist dabei, sich die Frage zu beantworten, zu welchem Zweck diese Bilder aufgenommen werden. Zur Entwicklungsdokumentation? Als Dokumentation von Projekten? Als Erinnerung an die Kita-Zeit?

Und dafür soll jetzt jedes Mal zuvor eine Einverständniserklärung eingeholt werden? Ich glaube, diese neu aufgekommene Präsenz dieser Vorgaben ist ein idealer Anstoß, um zu reflektieren, was man so fotografiert und ob man wirklich ALLES fotografieren muss. Denn einfacher wird es natürlich, wenn man nur zu einem klaren Zweck fotografiert, bspw. der Entwicklungsdokumentation.

 

DSGVO und Entwicklungsdokumentation

Jede Kita ist dazu angehalten, die Entwicklung der Kinder zu dokumentieren. Hierfür können Fotos ein geeignetes Mittel sein. Zur Entwicklung eines Kindes gehören die ersten Schritte ebenso dazu, wie neue Erfahrungen bei einem Ausflug oder auch der Selbstbewusstseinsschub durch einen Auftritt am Sommerfest.

Nimmt man die Perspektive der Entwicklungsdokumentation ein, so wage ich zu behaupten, dass deutlich weniger und gezielter fotografiert wird – und vielleicht ist es ja auch nicht notwendig, Pepe zum fünften Mal dabei zu fotografieren, wie er mit der Eisenbahn spielt oder ein zehntes Bild von Ayla beim Klettern aufzunehmen.

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welche Fotos sind wichtig für die Entwicklung der Kinder?

Ist der Zweck der Aufnahme klar, dann gilt es natürlich trotzdem weiterhin verantwortungsbewusst mit den Fotos umzugehen. Dazu gehört es auch, einen sicheren, geschützten Speicherplatz für die Dateien zu haben oder diese nicht einfach irgendwohin zu verschicken.

 

Einverständniserklärung DSGVO

Und natürlich muss man auch darauf achten, dass es immer mal Kinder geben kann, die nicht fotografiert werden oder nur auf Bildern für das eigene Portfolio erscheinen dürfen.

Da kann es schnell mal vorkommen, dass man ein entwicklungsprägendes Foto von Ayla geschossen hat, aber danach erst sieht, dass im Hintergrund auch Anna zu erkennen ist, die nicht fotografiert werden darf. So ist es schade, wenn dieses für Ayla wichtige Foto nicht verwendet werden darf oder sie ein Foto mit einem großen, schwarzen Balken über Annas Gesicht überreicht bekommt.

Und dann gibt es doch immer wieder Bilder, bei denen man im Nachhinein merkt, dass sie doch nicht das zeigen, was man damit darstellen wollte.

 

Lösung zum Datenschutz in der Kita

All das klingt dann doch irgendwie schon wieder nach ziemlich viel Aufwand und Sortiererei. Eigentlich möchte man doch einfach nur Fotos machen. Den Auslöser betätigen und zack – fertig.

Darum habe ich mir gemeinsam mit meinem stepfolio-Team überlegt, dass es eine App geben muss, die es schafft, alle Anforderungen an den Datenschutz automatisch zu berücksichtigen, dass man sich im Alltag wieder auf andere Dinge konzentrieren kann. 

Und entstanden ist dabei das stepfolio Entwicklungsbild!

 

Eine App (für Smartphone, Tablet und PC) …

… die Ihre Fotos direkt in einer passwortgeschützten Umgebung speichert.

Das heißt für Sie: Sie können weiterhin direkt mit dem Smartphone oder Tablet Fotos aufnehmen, ohne dasss Ihre Daten jedoch auf den Endgeräten gespeichert werden. Wenn Ihnen Ihr Gerät abhanden kommt, sind Ihre Fotos vor fremden und unbefugten Zugriff gesichert. Diese Fotos liegen auf passwortgeschützen und sicheren deutschen Servern.

… die Sie dabei unterstützt, Kinder unkenntlich zu machen.

Ist Ihnen ein Kind durch das Fotos gelaufen, das nicht fotografiert werden darf? So müssen Sie nicht mehr mit schwarzem Farbstift einen Balken vors Gesicht malen, sondern können ganz einfach das Kind direkt in der App verpixeln.

… die Ihnen die lästige Sortiererei abnimmt.

Sie müssen nun nicht mehr mühsam stundenlang alle Fotos am Computer in die Ordner der Kinder verschieben. Denn mit der neuen App können Sie jedes Bild direkt beim Aufnehmen dem entsprechenden Kind zuweisen.

… die Ihnen Ihre Entwicklungsdokumentation erleichtert.

Jedem Foto, das Sie aufnehmen, können Sie ganz leicht Kompetenzen im kindlichen Entwicklungsverlauf zuweisen. Diese werden in die entsprechenden Ordner gelegt und es ergibt sich für Sie auf einen Blick ein Entwicklungsbild der Kinder mit ihren Kompetenzen.

 

… für ein verantwortungsvolles Arbeiten in der Kita

Somit können Sie dann auch wieder im Handumdrehen alle Bilder zu Ayla sehen. Wie sie klettert und ihre motorischen Fähigkeiten ausbildet. Oder vielleicht ist auch Ayla mal ein Delfin und ein Foto zeigt, wie sie mit großem Selbstvertrauen vor Publikum auftritt.

Durch die Kombination von Fotos und Kompetenzen wird der Entwicklungsverlauf für Sie, die Eltern und vor allem das Kind greifbar visualisiert. Eine ideale Basis, um über die Entwicklung und erfolgreiche Schritte zu sprechen.

Sie müssen Sie auch zukünftig nicht auf die leuchtenden Kinderaugen verzichten, wenn diese stolz ein Foto betrachten oder den Eltern zeigen. Und – das können wir ruhig zugeben – auch unsere und die Augen der Eltern werden leuchten, wenn wir weiterhin die Entwicklung der Kinder auf den Fotos sehen dürfen.

 >>> Hier finden Sie weitere Informationen zum stepfolio Entwicklungsbild.

 

 

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