Über Anfang und Ende der Partizipation der Kinder

„Warum darf ich das nicht?“ – „Ist halt so, basta!“

Eltern, Erzieher und Staat entscheiden für das Kind. Ob es eine Regenjacke anziehen soll, wann es sich mit in den Stuhlkreis zu setzen hat und welche Impfungen es bekommen muss. Viele Entscheidungen fundieren auf einem Wissensschatz der Erwachsenen, auf Regeln oder Konventionen. Sie sind alltäglich, vereinfachen das Leben in der Gesellschaft – und dienen dem Wohl der Kinder. Doch wo genau hat hier die Partizipation der Kinder Platz? Und was, bitteschön, verbirgt sich überhaupt hinter dem Begriff der Partizipation?

Kinder haben ein Recht auf Unterstützung in ihrer Entwicklung. Gleichzeitig haben sie aber auch das Recht an der aktiven Teilhabe. Es soll nicht einfach nur über ihre Köpfe hinweg entschieden werden. Im Gegenteil. Die Kinder sollen zu selbstverantwortlichen Mitgliedern der Gesellschaft werden. Und erst wer selbstverantwortliche Entscheidungen treffen kann, kann ein gleichwertiges Mitglied in der Gesellschaft werden und dort agieren.

Wie können Kinder schon frühzeitig ein Bewusstsein für die eigenen Handlungen entwickeln?

Wichtig ist hier vor allem das aktive Einbeziehen der Kinder, das ein zentrales Element in der qualitativen Arbeit in Kindertageseinrichtungen darstellt.

Was heißt das nun konkret? An welchen Prozessen und Entscheidungen können Kinder mitwirken?

Antworten zu diesem facettenreichen und gesprächsbedürftigen Thema liefern Marion Lepold und Christine Krijger-Böschen. Beide nehmen als Referentinnen auf dem ergovia Fachtag Kita teil mit dem Workshop „Partizipation der Kinder“.

Wer sich nun für ihre Antworten zum Thema „Partizipation der Kinder“ interessiert, kann sich jetzt noch kostenlos für diesen Workshop anmelden:

https://fachtag-kita.de/

Wann? 29.09.2016 /10:00 – 16:30 Uhr

Wo? südpunkt – forum für bildung und kultur / Pillenreuther Straße 147 /90459 Nürnberg

Kosten? Keine

Mittagessen? Ja, kostenlos

Zu den Referenten:

 

marion-lepold-ergovia-fachtag-kita-2016

Marion Lepold ist als Trainerin und Coach für die Qualitätsentwicklung in Kindertagesstätten tätig. Zudem ist sie Buchautorin von Fachthemen wie der Partizipation und Portfolioarbeit im Kontext digitaler Medien.

 

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Christine Krijger-Böschen ist Erzieherin, Fachwirtin für Organisation und Führung. Als Supervisorin begleitet sie Kindertagesstätten bei ihrer konzeptionellen Weiterentwicklung. Einer ihrer Schwerpunkte ist dabei die Partizipation der Kinder.

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